Sommerferien


20.6.2013 - 15:35 Uhr

Noch



Countdown
abgelaufen

Eine erlebnisreiche Woche mit französischen Gastschülern

Nach einem Kennenlernen nur per E-Mail oder Facebook standen wir, Schüler der 9. und 11. Jahrgangsstufe mit Eltern, also am 13. 03. abends voller Spannung auf dem Flughafen Berlin Schönefeld, um die Gäste abzuholen.

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Besuch aus fernen Landen
 

Als Mitte März elf russische Gastschülerinnen und ihre Deutschlehrerin aus der Stadt Slatoust, im mittleren Ural, mit einer Maschine aus Moskau auf dem Berliner Flughafen Schönefeld landeten, waren alle Gastfamilien sehr aufgeregt und gespannt auf die Zeit mit den russischen Mädchen. Unter die Vorfreude mischten sich natürlich ein wenig auch die Befürchtungen sprachlicher Verständigungsschwierigkeiten oder dass die Mädchen sich nicht wohlfühlen könnten bzw. Heimweh haben würden, denn sie wollten für einen Monat in Deutschland sein.

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Die 13- bis 15-jährigen Mädchen wurden bei uns Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen des Treuenbrietzener Gymnasiums untergebracht. Nach der Ankunft ging es erst einmal an das gegenseitige Kennenlernen. Für die Gäste war die neue und ländliche Umgebung eine ziemlich große Umstellung, da sie aus einer Stadt mit ca. 190000 Einwohnern kommen. Alle Schülerinnen lernen dort in einer Schule mit dem Schwerpunkt Deutsch und sprechen unsere Sprache bereits seit der 2. Klasse. Deshalb war die Kommunikation mit ihnen einfacher als gedacht.

 

Zwei Tage nach ihrer Ankunft ging es für unsere Gäste zum ersten Mal in unsere Schule. Dort waren alle auf ihre Sprachkenntnisse mehr als gespannt. Eine deutsch-russische Mischung ermöglichte uns eine nahezu problemlose Verständigung und wir gaben uns mal wieder richtig Mühe, langsam und deutlich zu sprechen.
 

Gemeinsame Fahrten nach Berlin und Potsdam wurden genutzt, um zu shoppen bzw. Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Außerdem trafen wir uns auf der Bowlingbahn. Auch die Teilnahme unserer Gäste an Klassenfahrten nach Potsdam, Sachsenhausen und Weimar war möglich. Und am Tag vor dem Heimflug feierten alle Gastschülerinnen, -familien und Lehrerinnen bei einem kleinen Grillfest mit Lagerfeuer den Abschied, der uns sehr, sehr schwer fiel. Aber eine Schulpartnerschaft ist angeschoben und so hoffen wir auf ein baldiges Wiedersehen in Slatoust oder Treuenbrietzen.

 

Alle hatten wir eine tolle, spannende, lustige Zeit, die teilweise auch schwierig war, dennoch aufschlussreich, weil man lernen musste, geduldiger zu werden, auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen und sich nach ihnen zu richten.

 

Antonia Roicke,
Klasse 8c, Gymnasium “Am Burgwall”
 

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